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PflegeFaktisch mit Francesca

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Neue Technologien in der Pflege – neue Bildungschancen

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Auch in der aktuellen PflegeFaktisch-Folge geht es wieder um neue Technologien in der Pflege. Denn diese helfen nicht nur im Arbeitsalltag, sind zeitsparend und stressreduzierend, sondern bringen auch neue Möglichkeiten für Ausbildung und Studium mit sich.

In dieser Folge spreche ich mit Sophie Giegold. Sie ist ebenfalls Beraterin im Projekt TruDi, dem Digitalisierungstruck und arbeitet zusätzlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hof. Dort ist sie Ansprechpartnerin für den neuen Studiengang Innovative Gesundheitsversorgung, beschäftigt sich mit neuen Technologien für die Pflege und ist außerdem Teil des Forschungsteams des Instituts für Informationssysteme. Gemeinsam sprechen wir über das IIsys – das Institut für Informationssysteme und den neuen Studiengang Innovative Gesundheitsversorgung.

 

Was genau macht das Institut für Informationssysteme?

Das Institut für Informationssysteme, kurz IIsys genannt, ist eine Forschungseinrichtung im Fachbereich Informatik. Teil der Forschung sind unter anderem Informationssysteme zur Unterstützung von Geschäftsprozessen, analytische Informationssysteme zum Auswerten medizinischer Daten und Forschungsgruppen zu den Themen Schnittstellen und Vernetzung. Allerdings deckt das IIsys auch neue Sparten ab, wie z.B. KI-gestützte Anwendungen und Virtual Reality Anwendungen oder Bilderkennungssoftwares.

 

Innovative Gesundheitsversorgung als neues Aufgabenfeld

Der Studiengang Innovative Gesundheitsversorgung an der Universität Hof besteht aus vier Säulen und wappnet die StudentInnen durch eine Bandbreite an Kompetenzvermittlung für die digitalisierte Pflege:

Die Gesundheitsversorgung – hier werden den StudentInnen die Basics von Anatomie über Sozialpolitik bis hin zum Versicherungsrecht vermittelt. Wie sind z.B. Finanzierungen im medizinisch-pflegerischen Bereich aufgebaut?

Die Gesundheitsinformatik – sie bildet die zweite Säule. Der Fokus liegt auf Infrastrukturellen Aspekten wie z.B. der Telemedizin und der Benutzerfreundlichkeit von Apps im Pflegesektor.

Die Gesundheitstechnologie – hier wird neben der Vermittlung technischer Grundlagen Wert daraufgelegt, dass sich die StudentInnen an den verschiedenen Technologien ausprobieren können.

Management und Systemgrundlagen – die vierte Säule. Sie beinhaltet die Vermittlung von Techniken zum wissenschaftlichen Arbeiten ebenso wie Module zum Projektmanagement.

 

Vorteile und Herausforderungen innovativer Technologien in diversen Versorgungssettings

Sophia ist sich sicher: Neben der Zeitersparnis ist die Stressreduktion der signifikanteste Vorteil neuer Technologien. Als Beispiel nennt sie den smarten Trinkbecher. Durch die Erinnerung des Trinkbechers an regelmäßiges Trinken und die Übersendung der getrunkenen Menge an die elektronische Patientenakte kann bei Einrichtungen mit über 30 BewohnerInnen eine Menge Zeit eingespart werden. Diese kann wiederum für den direkten sozialen Kontakt mit den BewohnerInnen genutzt werden.

Aber die Digitalisierung bringt auch Herausforderungen mit sich: Allein der Begriff sei beim Pflegepersonal oftmals schon negativ konnotiert, so Sophia. Oftmals sei die Digitalisierung kein technisches, sondern vielmehr ein mentales Problem. Natürlich sind neue Technologien teilweise komplex, aber Workshops sowie eine schrittweise Heranführung an diese Technologien können Abhilfe schaffen.

 

Ihr wollt erfahren, welche Innovation Sophia am besten gefällt oder warum dieser Studiengang BrückenbauerInnen ausbildet? Dann schaltet in die aktuelle PflegeFaktisch-Folge!

Wenn Ihr mehr über das IIsys und den Studiengang Innovative Gesundheitsversorgung erfahren möchtet, findet Ihr weitere Informationen unter: https://www.iisys.de/

 

In diesem Sinne – einfach weiter Podcast hören. Ich freue mich auf Euch!

Eure Francesca


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