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Pflegeausbildung in Österreich - ein Vergleich

Veröffentlicht am 07. März 2025 2 Min Lesezeit
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In der heutigen Pflege-Faktisch-Folge spricht Elisabeth Potzmann, die Präsidentin des österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, über die Struktur und Ausbildung der Pflegeberufe in Österreich. Sie gibt Einblicke in ihre berufliche Reise und die Herausforderungen, denen sich die Pflegebranche gegenübersieht.

Die Struktur der Pflegeausbildung in Österreich

Elisabeth erklärt, dass die Pflegeausbildung in Österreich in drei Teile gegliedert ist: eine einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz, eine zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz und ein sechssemestriges Studium zum gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege. Diese Struktur ermöglicht es, verschiedene Qualifikationsstufen zu erreichen und somit unterschiedliche Aufgaben im Pflegebereich zu übernehmen.

Herausforderungen und Reformbedarf

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Personalmangel im Pflegebereich. Elisabeth betont, dass es nicht nur einen gefühlten, sondern auch einen faktischen Personalmangel gibt, der durch strukturelle Probleme im Gesundheitssystem verstärkt wird. Sie spricht über die Notwendigkeit von Strukturreformen, um die Anzahl der Akutbetten zu reduzieren und die Primärversorgung auszubauen. Zudem wird die Akademisierung der Pflegeberufe und die Einführung von Advanced Practice Nurses (APNs) als wichtige Schritte zur Professionalisierung der Pflege genannt.

Vergleich zwischen Österreich und Deutschland

Elisabeth zieht Vergleiche zwischen dem österreichischen und dem deutschen Gesundheitssystem. Sie erläutert, dass es in Österreich keine Pflegeversicherung gibt und stattdessen Pflegegeld direkt an die Pflegeempfänger ausgezahlt wird. Dies führt zu unterschiedlichen Herausforderungen und Lösungsansätzen in beiden Ländern. Zudem spricht sie über die Unterschiede in der Ausbildung und die Bedeutung der Generalistik in der Pflegeausbildung. Elisabeth betont die Bedeutung von Strukturreformen und der Digitalisierung im Gesundheitswesen, um die Versorgungslücken zu schließen und die Qualität der Pflege zu verbessern. Die Zusammenarbeit unter den Gesundheitsberufen und die Professionalisierung der Pflege stehen dabei im Mittelpunkt ihrer Vision für die Zukunft.

Besucht uns auch gern auf unserem YouTube-Kanal und lasst Eure Fragen, Anregungen und Feedback in den Kommentaren da. In diesem Sinne – einfach weiter Podcast hören, ich freue mich auf Euch.

Eure Francesca

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