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PflegeFaktisch mit Francesca

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Expertentalk PeBeM - Wissenschaft trifft Praxis

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Das neue Personalbemessungsverfahren (PeBeM) sorgt für viel Gesprächsstoff in der Pflegebranche. Gemeinsam mit Professor Rothgang, Michael Wipp und Jens Eschenhorst habe ich diskutiert, wie PeBeM entstanden ist, welche Hürden es in der Praxis gibt und warum Digitalisierung dabei eine Schlüsselrolle spielt.

Warum PeBeM?

Professor Rothgang schildert, dass PeBeM entwickelt wurde, um endlich objektiv zu bestimmen, wie viel Personal für gute Pflege nötig ist. Die Studien zeigen: Es braucht rund ein Drittel mehr Personal als bisher – und zwar differenziert nach Qualifikationen. Der Algorithmus von PeBeM berechnet nicht nur die Anzahl, sondern auch die richtige Mischung aus Fach-, Assistenz- und Hilfskräften.

 

Praxis – Zwischen Unsicherheit und Aufbruch

Michael Wipp berichtet, dass viele Einrichtungen und Behörden noch unsicher sind, wie PeBeM umgesetzt werden soll. Oft werden wissenschaftliche Erkenntnisse, Gesetze und Verträge vermischt, was zu Verwirrung führt. Besonders die neue Differenzierung nach Qualifikationen wird vielerorts noch nicht angewendet – hier braucht es mehr Aufklärung und Mut zur Veränderung.

 

Digitalisierung als Enabler

Jens Eschenhorst und Professor Rothgang sind sich einig: Ohne digitale Unterstützung ist PeBeM kaum praktikabel. Digitale Tools helfen, Qualifikationen zu erfassen, Touren zu planen und Leistungen transparent zu dokumentieren. Die Branche muss hier noch aufholen, aber ein gemeinsamer Basiskatalog für Softwareanbieter könnte vieles erleichtern.

PeBeM ist ein großer Schritt für die Pflege – aber auch ein Kraftakt. Es braucht Offenheit, Geduld und vor allem digitale Lösungen, damit die Chancen wirklich genutzt werden können. Jetzt heißt es: Anfangen, dranbleiben und gemeinsam die Pflege weiterentwickeln. Besucht uns auch gern auf unserem YouTube-Kanal und lasst Eure Fragen, Anregungen und Feedback in den Kommentaren da. In diesem Sinne – einfach weiter Podcast hören, ich freue mich auf Euch.
 

Eure Francesca

 


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